Nordic-Walking Es ist Samstagmorgen kurz nach neun. Lübbenau ist erwacht, doch der Puls des Tages geht noch ziemlich ruhig in der Spreewaldstadt. Auf dem Teich im Schlosspark schnattern die Enten. Sie lassen sich nicht stören von der Truppe, die am Ufer steht und Übungen zur Erwärmung macht. Leichtes Dehnen ist angesagt, ehe sich die Nordic Walker auf den Weg nach Wotschofska machen. Ziel ist die Gaststätte auf der Halbinsel mitten im Spreewald, die nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Kahn erreichbar ist. Doch die Walker wollen dort nicht einkehren. Die Strecke vom Schlosspark nach Wotschofska und wieder zurück ist rund sechs Kilometer lang, ein Weg, der in einer Stunde gut zurückzulegen ist. Die Gruppe startet gemeinsam. „Denkt an den Stockeinsatz“, gibt Raik Baum vom Fitness-Studio Atlanta 2000 mit auf den Weg. Auf den ersten Metern gehen es die Walker ganz locker an, jeder findet seinen Rhythmus, sein Tempo. Die erste Holzbrücke an der alten Badeanstalt wird genommen. Mehrere Brücken geben der ansonsten flachen Strecke Abwechslung. Die Walker haben zu dieser Stunde den Spreewald fast für sich allein. Manchmal sind schon ein paar Angler auf Fischfang. Auch frühe Paddler sind schon auf den Fließen unterwegs. Raik Baum hat als Letzter die Gruppe im Blick. Er ist zufrieden:„Die Technik stimmt.“ Einige gehen schon seit Längerem mit dem Fitnesstrainer auf Nordic- Walking-Tour. „Ich bin von Anfang an dabei und möchte es nicht mehr missen. Nordic Walking bekommt mir einfach gut“, sagt Ilse Neumann. Die Seniorin will sich noch lange fit halten mit diesem Sport. „Die Bewegung an frischer Luft und in der Gruppe macht Spaß. Der Rücken wird mit trainiert das ist besonders wichtig, weil ich den ganzen Tag im Büro sitze“, stellt Carola Krahl fest. Und der feste Termin sei auch wichtig. „Wenn ich weiß, dass die anderen warten, ist das schon ein Grund am Samstagmorgen den ,inneren Schweinehund’ zu überwinden“, ergänzt sie. „Wichtig ist eine gute Anleitung. Das merkte ich immer wieder“, sagt Hans-Joachim Koch. „Nordic Walking kann auch ein Einstieg sein für Leute, die schon länger keinen Sport gemacht haben“, Raik Baum. „Wichtig ist der Spaß an der Bewegung.“ Wer sich mehr zutraut, für den gebe es Steigerungsmöglichkeiten durch die Verbindung mit Sprungtechniken oder auch das Walken in hügligem Gelände. Die Lübbenauer Gruppe hält an ihrer bewährten Strecke fest.„Der Weg nach Wotschofska ist einfach der schönste“, sagt Carola Krahl.                          Quelle:Lausiter-Rundschau  Öffnungszeiten:  Mo:10.00-23.00Uhr     Di:14.00-22.00Uhr      Mi:10.00-22.00Uhr   Do:14.00-22.00Uhr     Fr:10.00-21.00Uhr   Sa:10.00.16.00Uhr